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Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel verweist darauf, dass Ingolstadt durch die Anstrengung seiner Bürgerinnen und Bürger, der Unternehmen, der Gewerkschaften, der Verbände, aber auch der Stadtverwaltung in Sachen Klimaschutz deutlich weiter ist als andere Städte, die z.B. vor wenigen Tagen den „Klimanotstand“ verkündet haben.

1. Während man andernorts noch darüber nachdenkt, einen Energiemanager für die Stadt einzustellen, hat Ingolstadt eine solche Stelle bereits vor drei Jahren im Gebäudemanagement besetzt.

2. Ingolstadt baut eine umweltentlastende Wasserstoffstrategie auf und hat sich bereits in Berlin für Förderprogramme beworben.

3. Ingolstadt hat ein Pflanzprogramm für 1 Million Bäume beschlossen, das zur Bekämpfung des Klimawandels durch CO2-Absorbtion beiträgt.

4. Bereits vor Jahren hat die Stadt Ingolstadt ein millionenschweres Förderprogramm für energetische Sanierungen von Vereinsheimen aufgelegt.

5. Die Stadt hat 2017 einen Energiebericht für städtische Gebäude erstellt und ist immer wieder Spitzenreiter in der Solar-Bundesliga (derzeitiger Stand: bayernweit Platz 1, bundesweit Platz 5 in der Kategorie „Großstädte“).

6. Die Stadt setzt auf einen Ausbau des Fahrradverkehrs und des ÖPNV (z.B. Audi-Bahnhalt). Eine Nachhaltigkeitsstrategie und ein Klimaschutzplan werden erarbeitet.

7. Die Stadtwerke sparen zwischenzeitlich 125.000 Tonnen CO2 (eine knappe Tonne pro Einwohner pro Jahr) durch Energie- und Wärmeprojekte (Fernwärme, Windparks, Ökostrom aus MVA, Photovoltaik; Erd- und Biogas) ein.

Ingolstadt ist also weiter als andere Städte.

Oberbürgermeister Dr. Lösel: „Wir sollten unseren eigenen 'Ingolstädter Weg‘ konsequent und mutig weitergehen – global denken, aber lokal handeln! Dabei ist mir – genauso wie den Gewerkschaften und Sozialverbänden – wichtig, dass keine Bevölkerungsgruppen, weder die jungen Familien noch die Arbeitnehmer/-innen und Arbeiter/-innen noch die Senioren/-innen abgehängt werden! Unser Augenmerk muss auch darauf liegen, die durchschnittliche Bevölkerung nicht über Gebühr zu strapazieren. In diesem Punkt weiß ich mich mit den Sozialverbänden, den Gewerkschaften, aber auch mit großen Bevölkerungs-gruppen einig!

Lieber Dekarbonisierungsprogramme als unkonkreter Klimanotstand!

Durch das öffentlichkeitswirksame Ausrufen eines Klimanotstands wird nicht ein einziges Projekt in die Wege geleitet und kein Gramm CO2 eingespart. Die gesamte Bevölkerung und alle Ingolstädter Parteien erkennen ohnehin an, dass deutliche Schritte zur Bekämpfung des Klimawandels getan werden müssen. Aufwändig jede der Hunderten jährlichen Sitzungsvorlagen mit Klimaanalysen zu versehen, geht mit der deutlichen Einstellung zusätzlichen Personals und erheblicher Verzögerung in allen Systemen (Bauverwaltung, Verkehrsinfrastruktur, etc.) einher.

Wir sind uns einig, dass zusätzlich zu den bereits ergriffenen Maßnahmen der Vergangenheit weitere substanzielle Maßnahmen zur Dekarbonisierung/CO2-Minderung ergriffen werden müssen. Wir sollten aber mit Herz und Verstand den bereits eingeschlagenen ‚Ingolstädter Weg‘ fortsetzen und verstärkt Dekarbonisierungsprogramme aufsetzen“, so der Oberbürgermeister.

Unter Dekarbonisierung versteht man die Reduzierung des CO2-Ausstoßes in den verschiedenen Lebensbereichen. Es geht darum, den bereits hervorragend eingeschlagenen Ingolstädter Weg der CO2-Minderung weiter voranzutreiben und den CO2-Fußabdruck der heute lebenden Bevölkerung weiter zu vermindern.

Als Beispiel des bereits Erreichten kann folgende Darstellung für die städtischen Liegenschaften dienen:

Die absoluten CO2-Emissionen sanken im Betrachtungszeitraum 1990 bis 2016 von 12.756 auf 8.910 Tonnen pro Jahr (um 30 %). Die spezifischen CO2-Emissionen der städtischen Liegenschaften sind in diesem Zeitraum sogar um 47 % gesunken, nämlich von 45 auf 24 kg pro m² und Jahr.


Oberbürgermeister Dr. Lösel schlägt CO2-Minderungsprogramme auf Basis von sechs Säulen vor:

1. Darstellung des Rückgangs des CO2-Ausstoßes in den vergangenen zwei Jahrzehnten und Prognose für die kommenden Jahre;

2. Aufstellung einer Ingolstädter CO2-Bilanz;

3. Aufstellung einer CO2-Absorptions-Bilanz (zum Beispiel durch das 1-Million-Bäume-Programm, etc.);

4. Identifizierung von Förderprogrammen zur CO2-Minderung auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene;

5. Entwicklung ökologisch, sozial und ökonomisch effizienter CO2-Minderungsprogramme bei der Stadtverwaltung und den Tochtergesellschaften; kein Zurücklassen von einzelnen Gesellschaftsgruppierungen;

6. Vorlage der Programmvorschläge an den Stadtrat der Stadt Ingolstadt binnen neun Monaten.

Oberbürgermeister Dr. Lösel: „Der Energiebericht der Stadt Ingolstadt aus dem Jahr 2017, der allen Parteien vorliegt und überdies im Internet abrufbar ist, hat bereits große Fortschritte bei der CO2-Einsparung aufgezeigt. Seitdem sind jedoch mit dem Programm 1 Million Bäume, der digitalen Ampelsteuerung, der Wasserstoffinitiative, dem neuen Photovoltaikprogramm, den neuen Windparkanlagen, den zusätzlichen Fernwärmeprojekten, der Stiftungsprofessur „Nachhaltige Stadt“, dem Audi-Bahnhalt und vielen weiteren Maßnahmen große und millionenschwere Projekte hinzugekommen. Wir müssen weitere CO2-Minderungsprogramme entwickeln und unsere Fortschritte in einer im zweijährigen Turnus aktualisierten CO2-Bilanz der Stadt darstellen. Diese Bilanz sollte sowohl die Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf der einen Seite darstellen, auf der anderen Seite jedoch auch die Effekte aufzeigen, die durch Maßnahmen zur CO2-Absorption (= Wiederaufnahme in den ökologischen Kreislauf, z.B. durch zusätzliche Bäume) erzielt werden können.

Unser gemeinsames Ziel – und hier beziehe ich explizit die Umweltverbände und die Jugendbewegung ‚Fridays for Future‘ mit ein – ist es, eine nachhaltige Klimapolitik für die Zukunft unserer Kinder zu gestalten. Gleichzeitig müssen wir aber auch – und damit bin ich mit den Sozialverbänden und Gewerkschaften einer Meinung – darauf achten, dass keine Bevölkerungsgruppe dabei abgehängt oder über Gebühr belastet wird. Nachhaltigkeit hat drei Standbeine: Ökologie, Ökonomie und Soziales!“

(Stadt Ingolstadt)

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