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Wikipedia schreibt folgendes: „Burschenschaften sind eine tradierte Form einer Studentenverbindung. Sie finden sich heute an Hochschulorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Chile. Fast alle Burschenschaften bekennen sich zu den Prinzipien der Urburschenschaft von 1815, wobei der inhaltliche Bezug stark variiert. Die Bezeichnung „Burschenschaft“ wird heute von teilweise sehr unterschiedlichen Studentenverbindungen verwendet.“.

Auch in Ingolstadt gibt es diese Burschenschaften. Eine, der Burschenverein Mailing-Feldkirchen e.V., hatte erst vor kurzen ihre eigene Fahnenweihe an mehreren aufeinander folgenden Tagen gefeiert. Eine Burschenschaft im traditionellen Sinne jedoch ist dieser jedoch nicht. Interessierte ledsen hierzu auf deren Facebookseite folgendes: „Der eigentliche Grund warum es uns gibt ist die Freundschaft, die uns verbindet. Unser oberstes Ziel ist es, die männliche Jugend in unserem Ort zusammenzubringen und zu Freunden zu machen. Das ist uns seit unserer Vereingründung auch gelungen! Das Schöne daran ist, dass auch mittlerweile einige "Nicht-Mailing-Feldkirchener" zu uns gefunden haben. Natürlich wollen wir uns auch am Mailinger Vereinsleben beteiligen und eigene Ideen einbringen. Die Gaudi kommt bei uns nicht zu kurz, dafür sorgen wir mit unseren monatlichen Treffen, den mittlerweilen legendären Burschenvereinausflügen und anderen Aktionen. An kirchlichen Feiertagen sind wir natürlich auch präsent, auch wenn´s mal schwer fällt morgens aus dem Bett zu kommen.“, ein reiner Freundeskreis ohne jeglichen politischen Bezug. Makaber wird das ganze dann wenn zu Grund der Vereinsgründung zum lesen kommt: „Unsere Vereinsgründung ist noch gar nicht lange her. Die ersten Pläne einen Burschenverein zu gründen hatten einige Mailinger Burschen bereits im Jahr 2008, aber irgendwie fehlte einfach der nötige Antrieb um die ganze Sache in die Hand zu nehmen. Im Fasching 2010 haben wir dann Nägel mit Köpfen gemacht und plötzlich ging´s ganz schnell mit der Vereinsgründung. Am 16.05.2010 haben sich 34 Burschen im Mailinger Feuerwehrhaus zur Gründungsversammlung getroffen und schon war unser "Baby" auf der Welt.“. Ein Verein, der aus reiner Faschingslaune heraus gegründet wurde. Mit viel Halli-Galli und Tam-Tam.

Viel Halli-Galli und Tam-Tam gab es dann Ende Mai bei den Veranstaltungstagen der Fahnenweihe. Die eigentliche Fahnenweihe war eigentlich sehr kurz, den Festumzug mitgerechnet. Das Hauptereignis an diesen Tagen war nicht nur das Bierzelt, der kleine Markt sondern und insbesondere die große Party „Mailing goes Mallorca Extended“. Die Burschenschaft hatte hierfür von der Stadt Ingolstadt eine Genehmigung bis 3 Uhr Früh erhalten. Das nutzte man dort voll aus. Die Party ging ohne Unterlass daher auch bis 3 Uhr Früh. Ohne Unterlass bestimmte ordnungsrechtliche Bestimmungen der Stadt Ingolstadt anzuerkennen. Zwar hatte sich der Verein an sämtliches gehalten jedoch bei den Bestimmungen zur Lärmminderung hatte man dort vermutlich nicht alles ganz so gut verstanden. So musste man dort, wenn man bereits 100 Meter vom Festzelt entfernt war, mit seinem Gesprächspartner laut schreien um sich gegenseitig verständlich zu machen. Wenn das ganze dann aber noch bis 3 Uhr Früh so weiter geht stimmt irgendetwas nicht. Der Burschenverein hatte sich also wohl nicht an Lärmregelungen gehalten. Insbesondere wenn man im Umkreis von rund vier Kilometern das Geschehen „Mailing goes Mallorca Extended“ verfolgen kann. Auch in großen Teilen von Großmehring, Unterhaunstadt, Ingolstadt-Nord-Ost, Kothau, dem Gewerbegebiet Süd und dem Gewerbegebiet Nord.

laermkarte

Auf Nachfrage bei der Stadt Ingolstadt wurde BAYERNMATRIX mitgeteilt, dass der Burschenverein Mailing-Feldkirchen e.V. im geschilderten Fall eine Veranstaltung bis 3 Uhr Früh genehmigt bekommen hatte, unter den allgemein üblichen Auflagen des Lärmschutzes und des Jugendschutzes. Für die Einhaltung der spezifischen Auflagen und der gesetzlichen Regelungen ist generell der Veranstalter verantwortlich. Die Stadt Ingolstadt veröffentlicht auf ihrer Internetseite Themenbezogene Informationen und Formulare. Auch gibt es dort hilfreiches zu Thema „allgemein üblichen Auflagen des Lärmschutzes“. Hier steht auf Seite 1 folgendes: „Die durch die Musikdarbietungen hervorgerufenen Beurteilungspegel dürfen vor dem nächstgelegenen Wohnhaus (Immissionsort = Einwirkungsort des Schalls) folgende Höchstwerte keinesfalls überschreiten: 70 DbA (Tagzeit außerhalb der Ruhezeiten), 65 DbA (Tagzeit innerhalb der Ruhezeiten), 55 DbA (Nachtzeit. Einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen dürfen diese Werte am Tag nicht mehr als 20 DbA und in der Nacht um nicht mehr als 10 DbA überschreiten.“, gefolgt von einem ausdrücklichen Hinweis auf Seite 2: „Die Genehmigung einer Veranstaltung ist keine Erlaubnis zur Lärmbelästigung!“. Wie die Auflage zur Lärmentwicklung und deren Minderung zu erreichen ist, kann man folgend nachlesen. Vermutlich waren Verantwortliche des Burschenverein Mailing-Feldkirchen e.V. hier deutlich überfordert.

Bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Party „Mailing goes Malle“ besser von den Verantwortlichen betrieben wird. Denn die Burschenschaft gibt sich deutlich als Partyveranstalter zu erkennen und sollte daher von den Ordnungsbehörden besser und mehr kontrolliert werden. Anderen Wirten und Gastronomen bleibt dieser lärmt reibende Umtrieb verwehrt und wird sofort geahndet. Meist ist dies dann mit hohen finanziellen Einbußen verbunden. Und ein Faschingsverein wie der Burschenverein Mailing-Feldkirchen e.V. soll da bitte keine Ausnahme sein dürfen.

Die Burschenschaft zog es vor sich zum Thema nicht zu äußern. (BAYERNMATRIX)

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